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Museum Kurhaus &
Koekkoek-Haus Kleve e.V.


Giuseppe Penone, L’ombra del bronzo/Der Schatten der Bronze, 2002

„L’ombra del bronzo/Der Schatten der Bronze“ ist in hohem Maße charakteristisch für das Werk Giuseppe Penones. Eindringlich bringt die Skulptur die geschichtliche Bedeutung der Klever Gärten zur Geltung. Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts, als Johann Moritz von Nassau-Siegen seinen zukunftweisenden Barockpark anlegte, sind die Klever Gärten ein Ort des Zwiegesprächs zwischen Natur und Kunst. Penones Arbeit im Forstgarten führt dieses Zwiegespräch aus einer zeitgenössischen Perspektive fort. Wenn Stephan Balkenhols 2004 eingeweihter „Neuer Eiserner Mann“ sich dem barocken Teil der Parkanlage einfügt und ihren spezifischen Charakter unterstreicht, dann steht „L’ombra del bronzo“ im Einklang mit dem als botanische Sammlung angelegten Forstgarten und bringt dessen besonderen Qualitäten auf neue und überraschende Weise zur Geltung.

Wie der „Neue Eiserne Mann“ die Epoche des Barock in Erinnerung ruft, so versinnbildlicht Penones Skulptur die Prozesse von Wachstum und Beschattung im Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts. Auf je einzigartige Weise greifen die beiden Arbeiten Impulse der Geschichte auf und verlängern sie in die Gegenwart – ganz im Sinn des Begründers der Klever Gärten, Johann Moritz von Nassau-Siegen.

Der Erwerb wurde ermöglicht durch das großzügige Engagement zahlreicher Mitglieder unseres Vereins, einer Klever Bürgerin, des Landes NRW, der Kunststiftung NRW, der Irene-Zintzen-Stiftung, der Stadt Kleve, der Sparkasse Kleve und der Volksbank Kleverland.

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Giuseppe Penone, L'ombra del bronzo/Der Schatten der Bronze, 2002 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
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